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# 10 Jahre QS Barcamp: Wie Wissensaustausch auf Augenhöhe gelingt

            **Podcast:**

   [Software Testing &amp; Qualität - Testautomatisierung, KI &amp; Agilität](/podcast/software-testing-qualitaet-testautomatisierung-ki-agilitaet)

              **Erscheinungsdatum:**

   24. März 2026

            **Länge:**

   00:27:25

    [         Link zur Episode (extern)   ](https://www.richard-seidl.com/de/podcast/qsbarcamp-2026)

 ![10 Jahre QS Barcamp Hamburg - Georg Haupt, Christian Kram](https://www.botcaster.de/sites/default/files/styles/podcast_n_episode_metadata_image_1x/public/2026-08/356a7f45-280b-4f73-9810-c770def59314.jpg.webp?itok=FJy1DJJ4)

###   10 Jahre QS Barcamp Hamburg - Georg Haupt, Christian Kram

   24. März 2026 · [Software Testing &amp; Qualität - Testautomatisierung, KI &amp; Agilität](/podcast/software-testing-qualitaet-testautomatisierung-ki-agilitaet)

Was macht eine Konferenz wirklich unvergesslich? Sind es die perfekt ausgearbeiteten Vorträge oder doch eher die spontanen, tiefgründigen Gespräche in den Pausen? Das QS Barcamp in Hamburg setzt voll und ganz auf Letzteres. In einer neuen Folge seines Podcasts *Software Testing &amp; Qualität* spricht Host Richard Seidl mit Georg Haupt und Christian Kram, zwei Organisatoren dieses einzigartigen Events. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums geben sie einen faszinierenden Einblick in die Welt der Unkonferenzen und erklären, warum das QS Barcamp zu einem festen Treffpunkt für die Qualitätssicherungs-Community im deutschsprachigen Raum geworden ist. Diese Episode ist ein Muss für alle, die nach neuen Impulsen suchen und verstehen wollen, wie Wissensaustausch auf Augenhöhe wirklich funktioniert - interaktiv, dynamisch und authentisch.

## Das Wichtigste auf einen Blick

- **Das Format ist der Star:** Ein Barcamp, auch Unkonferenz genannt, hat keine feste Agenda. Die Teilnehmenden gestalten das Programm selbst, indem sie am Morgen des Events ihre Themen vorschlagen und in Sessions diskutieren. Dieser Ansatz garantiert maximale Relevanz und Interaktivität.
- **Gemeinschaft steht im Mittelpunkt:** Das QS Barcamp beginnt bereits am Freitagabend mit einem gemeinsamen Grillen. Dieser informelle Auftakt sorgt dafür, dass sich die Teilnehmenden kennenlernen und eine vertraute, familiäre Atmosphäre entsteht, die den Austausch am eigentlichen Barcamp-Tag beflügelt.
- **Wissenstransfer ohne Grenzen:** Die Vielfalt der Teilnehmenden ist beeindruckend. Von Studierenden über HR-Manager bis hin zu erfahrenen Test-Experten aus Branchen wie Banking, Embedded Systems oder sogar der Lebensmittelindustrie ist alles vertreten. Dies fördert den Blick über den Tellerrand und schafft unerwartete Synergien.
- **Das Gesetz der Füße:** Du bist in einer Session, die dir keinen Mehrwert mehr bietet? Dann steh einfach auf und wechsle in eine andere. Dieses Prinzip ist explizit erwünscht und sorgt dafür, dass jeder seine Zeit optimal nutzt und gleichzeitig neue Perspektiven in andere Diskussionen einbringt.
- **Ein Nährboden für Innovationen:** Das Barcamp hat sich als Plattform etabliert, auf der neue Methoden und Ideen wie Risk Storming oder Quality Storming erstmals einem breiteren Fachpublikum im deutschsprachigen Raum vorgestellt wurden.

## Was ein Barcamp von einer Konferenz unterscheidet

Stell dir vor, du besuchst eine Konferenz und die besten Gespräche finden, wie so oft, an der Kaffeemaschine statt. Ein Barcamp, so erklären Georg und Christian, macht genau dieses Prinzip zum Hauptprogramm. Es ist wie eine durchorganisierte, langgezogene Konferenzpause. Statt einer vorab festgelegten Agenda mit passiven Vorträgen gibt es einen leeren Zeitplan, den die Teilnehmenden zu Beginn des Tages selbst füllen. Dieser sogenannte Marktplatz ist das Herzstück des Events. Jeder, der ein Thema einbringen möchte - sei es eine Frage, ein Problem oder ein Impulsvortrag - stellt es kurz vor und pinnt es an eine freie Stelle an der Session-Wand. So entsteht ein Programm, das zu 100 % auf den Interessen und Bedürfnissen der Anwesenden basiert.

Das QS Barcamp geht sogar noch einen Schritt weiter. Es beginnt bereits am Freitagabend mit einer Keynote und einem legendären Grillabend auf der Dachterrasse des Veranstaltungsortes. Christian betont, dass dieser informelle Start entscheidend ist: Man lernt sich in entspannter Atmosphäre kennen, führt erste Fachgespräche und knüpft Kontakte. Am Samstagmorgen, dem eigentlichen Barcamp-Tag, ist die anfängliche Scheu bereits verflogen und die Zusammenarbeit fällt deutlich leichter. Diese Mischung aus strukturiertem Wissensaustausch und familiärer Atmosphäre macht den besonderen Reiz aus.

## Der Ablauf: Vom Marktplatz zum Gänsehautmoment

Der Samstag startet mit dem bereits erwähnten Marktplatz, bei dem in der Regel vier parallele Session-Tracks für den ganzen Tag geplant werden. Eine Session dauert 45 Minuten, gefolgt von einer 15-minütigen Pause - genug Zeit, um den Raum zu wechseln oder ein Gespräch zu vertiefen. Dabei gibt es unterschiedliche Session-Typen: Push-Sessions, bei denen jemand Wissen teilt, und Pull-Sessions, in denen jemand eine Frage stellt und auf die kollektive Intelligenz der Gruppe hofft. Georg erinnert sich an eine HR-Mitarbeiterin, die eine Session mit der Frage Beschreibt mir den idealen Tester anbot und am Ende mit einer Fülle an wertvollen Erkenntnissen für ihre Stellenausschreibung nach Hause ging.

Ein ungeschriebenes, aber zentrales Gesetz ist das Gesetz der Füße. Wenn du in einer Diskussion feststellst, dass du nichts mehr beitragen kannst oder das Thema für dich nicht mehr relevant ist, bist du eingeladen, einfach aufzustehen und in eine andere Session zu wechseln. Das ist kein Zeichen von Unhöflichkeit, sondern ein Kernprinzip, das den Wissensfluss fördert. Die Gedanken aus einer Session können so in eine andere getragen werden und diese bereichern. Am Ende des Tages gibt es einen besonderen Abschlussmoment, moderiert von Stefan Röhring, der laut Georg und Christian bei den Teilnehmenden regelmäßig für Gänsehaut sorgt und das Gemeinschaftsgefühl perfekt abrundet.

## Eine Community für alle: Wer beim QS Barcamp dabei ist

Wer trifft sich auf dem QS Barcamp? Die Antwort ist: eine erstaunlich bunte Mischung. Die Teilnehmenden reisen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum an, von Österreich bis Hamburg. Die beruflichen Hintergründe sind ebenso vielfältig. Neben Softwaretestern, Entwicklern und Testmanagern finden sich auch Hochschulprofessoren, Studierende und Fachleute aus ganz anderen Branchen. Christian erzählt von einer Qualitätssicherin aus der Lebensmittelindustrie, deren Perspektive für alle eine enorme Bereicherung war. Genauso spannend sind die Diskussionen, wenn ein Experte für Bankensoftware auf einen Entwickler für die Steuerung von Gabelstaplern trifft - hier prallen Welten aufeinander und schaffen ein tiefes gemeinsames Verständnis für die universellen Prinzipien von Qualität.

Um diese intime und offene Atmosphäre zu bewahren, hat die Community bewusst entschieden, die Teilnehmerzahl auf 60 bis 80 Personen zu begrenzen. So bleibt das Event persönlich und vermeidet die Anonymität großer Konferenzen. Georg hebt hervor, dass es einen festen Kern von etwa 40 Stammgästen gibt, aber jedes Jahr auch viele neue Gesichter dazukommen, die dank des offenen Formats sofort integriert werden.

## Zehn Jahre Innovation und unvergessliche Momente

In den letzten zehn Jahren war das QS Barcamp Schauplatz vieler denkwürdiger Momente. Georg schwärmt von der Session, in der Berend ein damals noch recht unbekanntes Format namens Risk Storming vorstellte und damit eine Welle der Begeisterung auslöste. Auch ein kritischer Vortrag über den Einsatz von KI zur Generierung von Testfällen blieb ihm stark in Erinnerung. Für Christian war einer der prägendsten Momente ein Barcamp, bei dem er keine einzige Session besuchte, weil er den ganzen Tag über in intensive Gespräche im sogenannten Elseware-Raum vertieft war - dem Ort für alle spontanen Diskussionen abseits des offiziellen Plans. Diese Beispiele zeigen: Das Barcamp ist ein Ort, an dem Wissen nicht nur konsumiert, sondern aktiv geschaffen und weiterentwickelt wird.

## Praktische Schritte für deinen Besuch

Du überlegst, beim nächsten QS Barcamp dabei zu sein? Hier sind ein paar Tipps, um das Beste aus deinem Besuch herauszuholen:

1. **Sei schon am Freitag da:** Der Grillabend ist die perfekte Gelegenheit, um entspannt ins Wochenende zu starten und erste Kontakte zu knüpfen. Das erleichtert den Einstieg am Samstag ungemein.
2. **Bring ein Thema mit:** Ob eine konkrete Fragestellung aus deinem Arbeitsalltag, eine neue Methode, die du ausprobiert hast, oder einfach nur eine Diskussionsrunde zu einem Trendthema - trau dich, eine Session vorzuschlagen. Es gibt keine falschen Themen.
3. **Nutze deine Füße:** Wechsle die Session, wenn sie dir nichts mehr gibt. Das ist Teil der Kultur und wird von allen respektiert. So stellst du sicher, dass deine Zeit wertvoll investiert ist.
4. **Plane das Ungeplante ein:** Die wertvollsten Gespräche finden oft zwischen den Sessions oder in einer ruhigen Ecke statt. Sei offen für spontane Begegnungen und lass dich von der Dynamik des Tages treiben.
5. **Sichere dir dein Ticket rechtzeitig:** Das Event findet traditionell am ersten vollen Septemberwochenende statt. Da die Plätze begrenzt und begehrt sind, solltest du mit der Anmeldung nicht zu lange warten.

Für das 10-jährige Jubiläum planen die Organisatoren einige Überraschungen und rufen gleichzeitig nach Sponsoren, um die Ticketpreise weiterhin niedrig zu halten (49 Euro, für Studierende kostenlos) und besondere Extras wie Jubiläums-T-Shirts zu ermöglichen. Alle Informationen dazu findest du auf der Webseite des QS Barcamps.

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  **Zusammengefasst von Anja Schirwinski**

Ich beschäftige mich beruflich wie privat mit Künstlicher Intelligenz - von konkreten Tools im Arbeitsalltag bis zu den größeren Fragen, die dabei aufkommen. Viele der Themen, die in Podcasts besprochen werden, begegnen mir in Projekten immer wieder. Deshalb fasse ich hier die für mich interessantesten Podcastfolgen zusammen und ordne sie aus der Praxis ein.

[Mehr über das Projekt Botcaster](/ueber-uns)

**Hinweis:** *Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe von KI aus dem Transkript der Podcast-Episode generiert.*

Alle Inhalte auf Botcaster beruhen auf öffentlich zugänglichen Podcasts rund um Künstliche Intelligenz. Wir fassen die Episoden nach bestem Wissen zusammen, übernehmen jedoch keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit der Inhalte. Die Rechte an den Original-Podcasts und -Inhalten liegen ausschließlich bei den jeweiligen Urheber:innen.

         ## Shownotes

   In dieser Episode spreche ich mit Georg Haupt und Christian Kram über das QS Barcamp Hamburg, das dieses Jahr sein 10-jähriges Jubiläum feiert. Statt klassischer Konferenzvorträge gibt es hier strukturierte Kaffeepausen mit echtem Austausch – die Themen bringen die Teilnehmer selbst mit, von HR-Profis über Embedded-Entwickler bis zu Software-Testern. Georg und Christian verraten, warum das Gesetz der Füße gilt, was am legendären Freitagabend passiert und weshalb die Community bewusst bei maximal 80 Teilnehmern bleibt. Du erfährst, wie aus spontanen Sessions Tools-Sammlungen an ganzen Wänden entstehen und warum viele sagen, dass dieser eine Tag intensiver ist als so manche dreitägige Konferenz.