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# KI-Bürogestaltung: Warum Großraumbüros ausgedient haben

            **Podcast:**

   [Kollegin KI](/podcast/kollegin-ki)

              **Erscheinungsdatum:**

   29. September 2026

            **Länge:**

   00:41:48

    [         Link zur Episode (extern)   ](https://kollegin-ki.podigee.io/79-manuela-lieber)

 ![Schluss mit Großraum: Wie KI die Büros von morgen verändert](https://www.botcaster.de/sites/default/files/styles/podcast_n_episode_metadata_image_1x/public/2026-09/d3576169-1e26-47d0-8dfe-9960ca5ba6b6.jpg.webp?itok=5HiEb-GJ)

###   Schluss mit Großraum: Wie KI die Büros von morgen verändert

   29. September 2026 · [Kollegin KI](/podcast/kollegin-ki)

Wie muss ein Büro für die Arbeit mit KI aussehen? Architekturpsychologin Manuela Lieber erklärt, warum Großraumbüros für die Zusammenarbeit mit KI ungeeignet sind und welche zwei neuen Raumtypen Unternehmen jetzt brauchen. In dieser Episode des Podcasts [*Kollegin KI*](https://www.botcaster.de/podcast/kollegin-ki) von Podstars by OMR spricht Host Max Mundhenke mit der Gründerin von [Mindful Workspaces](https://mindfulworkspaces.de/) darüber, wie künstliche Intelligenz nicht nur unsere Tätigkeiten, sondern auch unsere physische Arbeitsumgebung transformiert. Manuela Lieber, die Unternehmen bei der Gestaltung von KI-fähigen Büros berät, analysiert, warum die gestiegene Komplexität und Konzentration durch KI-Arbeit neue räumliche Lösungen erfordert - von privaten Fokus-Studios bis hin zu kollaborativen Co-Creation Labs. Die zentrale Frage ist, wie Büros zu Orten werden können, die sowohl konzentrierte Einzelarbeit als auch interdisziplinäre Teamarbeit optimal unterstützen.

## Das Wichtigste auf einen Blick

- **Mehr Fokusarbeit durch KI:** Da KI routinemäßige Aufgaben übernimmt, steigt der Anteil an komplexer, konzentrierter Arbeit. Klassische Großraumbüros mit hohem Lärmpegel und ständigen Ablenkungen sind dafür der denkbar schlechteste Ort.
- **Privatsphäre für Sprachinteraktion:** Die effizienteste Art, mit KI zu interagieren, ist oft die Sprache. Dies erfordert jedoch eine private und akustisch geschützte Umgebung, die im Open Space nicht gegeben ist. Das Homeoffice bietet hier oft die besseren Bedingungen.
- **Zwei neue Raumtypen sind entscheidend:** Die Zukunft des Büros liegt laut Manuela in zwei Konzepten: erstens in kleinen, privaten AI-Focus Studios für ungestörte Einzelarbeit und zweitens in großen, flexiblen AI Co-Creation Labs für die interdisziplinäre Zusammenarbeit an KI-gestützten Prozessen.
- **Architekturpsychologie als Schlüssel:** Die Gestaltung von Räumen hat einen direkten Einfluss auf unser Nervensystem und unsere Leistungsfähigkeit. Ein Gefühl von Sicherheit und Überblick (Prospect and Refuge) ist entscheidend, um produktiv arbeiten zu können.
- **Kultur und Raum müssen zusammenpassen:** Ein modernes Bürokonzept kann nur in einer Unternehmenskultur des Vertrauens und der Ergebnisorientierung funktionieren. In einer Kontrollkultur führen offene Raumkonzepte eher zu Stress und Leistungsabfall.

## Warum traditionelle Büros für die KI-Arbeit nicht mehr funktionieren

Die Integration von KI in den Arbeitsalltag verändert die Art unserer Aufgaben grundlegend. Wie Max und Manuela diskutieren, automatisieren KI-Systeme und Agenten zunehmend repetitive Standardaufgaben. Für den Menschen bleibt die komplexe, strategische und kreative Arbeit übrig, die ein hohes Maß an Konzentration erfordert. Manuela Lieber, die als Betriebswirtin und Architekturpsychologin beide Welten kennt, argumentiert, dass die meisten heutigen Bürolandschaften - insbesondere Großraumbüros - dieser Entwicklung im Weg stehen. Sie sind auf eine Arbeitsweise ausgelegt, die es so bald nicht mehr geben wird.

Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Art der Interaktion mit KI. Statt zu tippen, ist es oft effizienter, per Sprache mit der KI zu kommunizieren. Manuela erklärt, dass wir mit 120 bis 150 Wörtern pro Minute deutlich schneller sprechen als tippen. Diese Interaktion ist jedoch sehr persönlich. Viele Menschen fühlen sich unwohl dabei, im Beisein von Kollegen mit einer KI zu sprechen. Dies verstärkt den Bedarf an akustischer und visueller Privatsphäre, die ein Open-Space-Büro per Definition nicht bieten kann.

## Das Büro der Zukunft braucht Privatheit und Rückzugsorte

Um die psychologischen Bedürfnisse von Mitarbeitenden zu erfüllen, plädiert Manuela für Räume, die nach den Prinzipien der Architekturpsychologie gestaltet sind. Sie erklärt, dass unsere Umgebung direkt auf unser Nervensystem wirkt. Ein Gefühl von Sicherheit, oft beschrieben als Prospect and Refuge (Schutz im Rücken und freier Blick nach vorn), ist essenziell, um sich entspannen und konzentrieren zu können. Im Homeoffice können sich viele Menschen diese Umgebung selbst schaffen, was einer der Gründe für dessen Beliebtheit ist.

Für das Büro leitet sie daraus die Notwendigkeit von sogenannten AI-Focus Studios ab. Dabei handelt es sich nicht um die bekannten engen und schlecht belüfteten Telefonzellen. Stattdessen sind es kleine, aber vollwertige Einzelbüros (ca. 6 Quadratmeter), die ergonomisch ausgestattet sind, über eine gute Akustik sowie optimales Licht verfügen und einen Höhlencharakter bieten, der Konzentration fördert. Solche Räume würden es Mitarbeitenden ermöglichen, die Vorteile des ungestörten Arbeitens auch im Büro zu nutzen.

## Neue Anforderungen an die Teamarbeit mit KI

Neben der konzentrierten Einzelarbeit entsteht durch KI aber auch eine neue Form der Teamarbeit. Um das volle Potenzial von KI auszuschöpfen, müssen Unternehmen ihre internen Prozesse oft von Grund auf neu denken und gestalten. Dies, so Manuela, erfordert eine intensive, interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Fachabteilungen, IT und Management. Bestehende Silos, wie Max anmerkt, müssen aufgebrochen werden.

Die klassischen Meetingräume mit starren Tischen und begrenzter technischer Ausstattung sind für diese Art von kreativer und dynamischer Zusammenarbeit ungeeignet. Es braucht Umgebungen, die Bewegung, Flexibilität und die nahtlose Integration von analogen und digitalen Werkzeugen ermöglichen.

## Vom Meetingraum zum Co-Creation Lab: Der neue Raum für Innovation

Als Lösung für diese neuen kollaborativen Anforderungen skizziert Manuela das Konzept des AI Co-Creation Lab. Ein solcher Raum ist groß, flexibel möblierbar und technologisch hochgerüstet. Er verbindet das Beste aus zwei Welten:

- **Analoge Kreativität:** Eine ganze Wand dient als riesiges, analoges Whiteboard, auf dem Teams Prozesse visualisieren und Ideen frei entwickeln können.
- **Digitale Integration:** Mehrere große Monitore sind notwendig, um hybride Teammitglieder nahtlos einzubinden, Arbeitsergebnisse zu teilen und die KI selbst als aktiven Teilnehmer zu visualisieren.

In ihrer Vision wird die KI zu einem vollwertigen Mitglied des Meetings. Ein KI-Agent hört nicht nur zu und protokolliert, sondern kann auch die Inhalte des Whiteboards erfassen, aktiv Vorschläge machen und in Echtzeit Visualisierungen erstellen. Diese multimodale Zusammenarbeit erfordert eine technische und räumliche Infrastruktur, die weit über das hinausgeht, was heutige Büros bieten.

## Praktische Schritte zum KI-fähigen Büro

Wie können Unternehmen ihre Arbeitsumgebung konkret an die Anforderungen der KI-Ära anpassen? Aus dem Gespräch mit Manuela Lieber lassen sich konkrete Handlungsempfehlungen ableiten:

1. **Rückzugsorte schaffen:** Investiere in durchdachte, private Fokus-Räume, die Ergonomie, gute Akustik und eine angenehme Atmosphäre bieten. Diese sind die Grundlage für die konzentrierte Einzelarbeit, die durch KI immer wichtiger wird.
2. **Ein Co-Creation Lab einrichten:** Gestalte mindestens einen großen, flexiblen Raum für interdisziplinäre Projektarbeit. Statte ihn mit mobilen Möbeln, einer großen Whiteboard-Wand und moderner Hybrid-Meeting-Technologie aus.
3. **Informelle Begegnungen fördern:** Ein zentraler, ansprechender Treffpunkt wie eine Kaffeebar oder Lounge ist kein Luxus, sondern ein Ideen-Inkubator. Hier entstehen abteilungsübergreifend neue Ideen und Projekte, die für die KI-Transformation entscheidend sind.
4. **Kultur und Raum in Einklang bringen:** Prüfe kritisch, ob die Unternehmenskultur zu den räumlichen Veränderungen passt. Ein offenes, agiles Bürokonzept funktioniert nur auf der Basis von Vertrauen und Ergebnisorientierung, nicht in einer von Kontrolle geprägten Umgebung.

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  **Zusammengefasst von Anja Schirwinski**

Ich beschäftige mich beruflich wie privat mit Künstlicher Intelligenz - von konkreten Tools im Arbeitsalltag bis zu den größeren Fragen, die dabei aufkommen. Viele der Themen, die in Podcasts besprochen werden, begegnen mir in Projekten immer wieder. Deshalb fasse ich hier die für mich interessantesten Podcastfolgen zusammen und ordne sie aus der Praxis ein.

[Mehr über das Projekt Botcaster](/ueber-uns)

##  Themen

 - [  Mitarbeitende befähigen  ](/podcasts/themen/mitarbeitende-befaehigen)
- [  KI im Arbeitsalltag  ](/podcasts/themen/ki-im-arbeitsalltag)

**Hinweis:** *Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe von KI aus dem Transkript der Podcast-Episode generiert.*

Alle Inhalte auf Botcaster beruhen auf öffentlich zugänglichen Podcasts rund um Künstliche Intelligenz. Wir fassen die Episoden nach bestem Wissen zusammen, übernehmen jedoch keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit der Inhalte. Die Rechte an den Original-Podcasts und -Inhalten liegen ausschließlich bei den jeweiligen Urheber:innen.

         ## Shownotes

  In dieser Episode begrüßt Podcast-Host Max Mundhenke die Architekturpsychologin und Gründerin Manuela Lieber. Sie berät Unternehmen dabei, wie Büros „AI ready“ gestaltet werden können. Im Gespräch erörtern beide, warum traditionelle Großraumbüros den Anforderungen moderner KI-Arbeit nicht mehr gerecht werden. Eine zentrale These von Manuela Lieber lautet: Wer KI voll ausschöpfen will, benötigt eine gelungene Kombination aus privaten Rückzugsorten für Sprachsteuerung und fokussiertes Arbeiten sowie speziell ausgestatteten „AI Co-Creation Labs“ für interdisziplinäre Teamarbeit. Raumgestaltung und Firmenkultur müssen Hand in Hand gehen, um Produktivität und Selbstwirksamkeit nachhaltig zu fördern.

Das sind die Themen dieser „Kollegin KI“-Episode:

Rückkehr ins Büro: Warum 100 Prozent Office oder Homeoffice beim Thema Arbeit mit KI zu kurz greifen. Gefahren im Großraum: Wie offene Bürostrukturen effektive KI-Nutzung verhindern. Fokus durch Sprachsteuerung: Warum die zunehmende Nutzung von Speech-to-Text andere abgeschirmte Orte braucht als Telefon-Boxen. Wirkung von Räumen: Wie Farben, Licht und Ergonomie direkten Einfluss auf das Nervensystem und die Leistungsfähigkeit nehmen. Neue Co-Creation Labs: Welche Ausstattung Räume für fächerübergreifende Teams aus Menschen und KI-Agenten benötigen. Verbindung von Silos: Wie sich über Austausch und informelle Begegnungsorte die digitale Transformation im Unternehmen beschleunigen lässt.

Weiterführende Links:

Der Chatbot zur Folge: [https://bio.to/KolleginKI\_Chatbot](https://bio.to/KolleginKI_Chatbot)

Die Website von Manuela Lieber: <https://mindfulworkspaces.de>

Ihr Profil bei Linkedin: <https://www.linkedin.com/in/manuela-lieber-37665a1a3/>

Max Mundhenke bei Linkedin: <https://www.linkedin.com/in/tomkraftwerk>

Produktion: Podstars by OMR

Diese Folge wird gesponsert von [ElevenLabs](https://elevenlabs.io/kollegin-ki)