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# KI-Produktivität: Ein systematisches Setup für den AI FIRST Podcast

            **Podcast:**

   [AI FIRST Podcast](/podcast/ai-first-podcast)

              **Erscheinungsdatum:**

   4. September 2026

            **Länge:**

   00:36:02

    [         Link zur Episode (extern)   ](https://podcasters.spotify.com/pod/show/felix-schlenther/episodes/Wenn-ich-heute-mit-KI-noch-einmal-neu-anfangen-wrde-e3oa9lf)

 ![Wenn ich heute mit KI noch einmal neu anfangen würde](https://www.botcaster.de/sites/default/files/styles/podcast_n_episode_metadata_image_1x/public/2026-09/41650605-1788500938461-338aba20ce9f2.jpg.webp?itok=uAvn_mLf)

###   Wenn ich heute mit KI noch einmal neu anfangen würde

   4. September 2026 · [AI FIRST Podcast](/podcast/ai-first-podcast)

Ein persönliches KI-Setup aufbauen, das wirklich produktiv macht: Viele Menschen nutzen KI nur sporadisch, weil ihnen eine klare Struktur fehlt. Wie du mit einem systematischen Ansatz aus Kontextprofil, einem zentralen Agenten und wiederverwendbaren Skills das tägliche Prompt-Chaos beendest und echte Effizienzgewinne erzielst, erklärt Host Felix Schlenther in der Solo-Episode "Wenn ich heute mit KI noch einmal neu anfangen würde" des [AI FIRST Podcast](https://www.botcaster.de/podcast/ai-first-podcast). Er teilt sein kompaktes Playbook, das jedem - unabhängig von technischen Vorkenntnissen - den Weg zu einem produktiven KI-Einsatz ebnen soll. Die zentrale Frage dabei ist nicht mehr, welches Tool das beste ist, sondern wie du es für dich persönlich optimal einrichtest, um bis zu einen Arbeitstag pro Woche an Kapazität zu gewinnen.

## Das Wichtigste auf einen Blick

- **Setup vor Tool-Auswahl:** Früher war die Wahl des richtigen KI-Tools entscheidend. Heute sind Plattformen wie Claude oder [Langdock](https://langdock.com/) so leistungsfähig, dass es vor allem auf die richtige Konfiguration und Personalisierung ankommt, nicht auf das ständige Wechseln zwischen Anbietern.
- **Das Kontextprofil ist das Fundament:** Der wichtigste Schritt ist die Erstellung eines detaillierten Kontextprofils. Es erklärt der KI, wer du bist, in welcher Rolle und Firma du arbeitest, was deine Ziele sind und wie dein Kommunikationsstil ist.
- **Ein zentraler Agent für alles:** Statt vieler spezialisierter Assistenten empfiehlt Felix die Einrichtung eines einzigen, zentralen Chief-of-Staff-Agenten. Dieser greift auf dein Kontextprofil zu und wird zur persönlichen Schaltzentrale für alle Aufgaben.
- **Skills machen Prozesse wiederholbar:** Wiederkehrende Aufgaben werden in Skills - quasi wie Rezepte für einen Koch - systematisiert. Das sorgt für konsistente und qualitativ hochwertige Ergebnisse, ohne dass du jedes Mal bei null anfangen musst.
- **Testen und Feedback sichern die Qualität:** Jeder Skill sollte mit konkreten Testszenarien und iterativem Feedback so lange verbessert werden, bis die Ergebnisse deinen Erwartungen entsprechen. Dieser Prozess ist entscheidend für die Zuverlässigkeit des Systems.
- **Erweiterung kommt vor Automatisierung:** Beginne damit, deine Arbeit mit KI zu erweitern (Augmentation), also als Assistenz zu nutzen. Erst wenn die Prozesse stabil und zuverlässig laufen, solltest du den Schritt zur vollständigen Automatisierung wagen.

## Die Basis: Warum das richtige Setup heute wichtiger ist als das Tool

Zu Beginn der KI-Revolution war die Landschaft von unzähligen Spezial-Tools geprägt. Für jede Aufgabe - vom Schreiben über die Folienerstellung bis zur Meeting-Analyse - gab es eine eigene Anwendung. Gleichzeitig, so erklärt Felix Schlenther, war das Prompt Engineering eine Wissenschaft für sich, um den damals noch schwächeren Modellen brauchbare Ergebnisse zu entlocken. Diese Zeiten sind vorbei. Heute dominieren horizontale KI-Plattformen wie Claude von Anthropic, ChatGPT von OpenAI oder flexible Lösungen wie Langdock, die eine breite Palette an Funktionen auf einer einzigen Oberfläche bündeln und Zugriff auf verschiedene LLMs ermöglichen.

Daher, argumentiert Felix, ist die Frage nach dem besten Tool zweitrangig geworden. Viel entscheidender ist es, sich für eine Plattform zu entscheiden und diese Zeit in ein tiefgreifendes, persönliches Setup zu investieren. Ständiges Tool-Hopping führt zu keiner echten Produktivitätssteigerung. Der Schlüssel liegt darin, der KI beizubringen, wie du arbeitest, welchen Kontext sie benötigt und welche Prozesse sie für dich übernehmen soll. Nur so entkommst du der Falle, bei jeder Aufgabe wieder von vorn beginnen zu müssen.

## Was muss eine KI über dich wissen? Das Kontextprofil als Fundament

Der Kern eines jeden persönlichen KI-Setups ist laut Felix das Kontextprofil. Anstatt der KI bei jeder Anfrage erneut zu erklären, in welcher Rolle du agierst oder welchen Ton sie treffen soll, schaffst du ein zentrales Dokument, das diese Informationen dauerhaft bereithält. In dieses Profil investiert er die meiste Zeit, denn es ist die Grundlage für alle nachfolgenden Schritte. Er schlägt eine Struktur aus fünf Teilen vor, die ein umfassendes Bild deiner beruflichen Identität zeichnet:

1. **Kontext der Firma:** Was macht dein Unternehmen, was sind seine Werte und Ziele?
2. **Kontext deiner Rolle:** Was sind deine Verantwortlichkeiten und Aufgaben?
3. **Kontext deines Teams:** Mit wem arbeitest du zusammen, welche Schnittstellen gibt es?
4. **Kontext deiner Ziele und Prioritäten:** Woran arbeitest du aktuell und was ist dir wichtig?
5. **Kontext deiner Arbeits- und Kommunikationsweise:** Welchen Stil pflegst du in E-Mails oder Präsentationen, was bedeutet für dich gute Arbeit?

Dieses Profil erstellst du am besten, indem du dich von der KI interviewen lässt, Dokumente hochlädst oder Informationen per Spracheingabe diktierst. Das Ergebnis ist ein lebendes Dokument, das an einem für die KI zugänglichen Ort (z. B. Notion, Google Doc, SharePoint) gespeichert und regelmäßig aktualisiert wird.

## Vom Prompt-Chaos zur Systematik: Der Chief-of-Staff-Agent und wiederverwendbare Skills

Auf Basis des Kontextprofils baust du dir einen zentralen Assistenten, den Felix als Chief-of-Staff-Agenten bezeichnet. Dieser Agent ist kein separates Tool, sondern eine Konfiguration innerhalb deiner gewählten KI-Plattform. Seine Systemanweisung definiert seine Rolle als dein persönlicher Sparringspartner und Koordinator, der auf dein Kontextprofil, deine Tools und deine Skills zugreift. Für die meisten Anwender reicht dieser eine Agent völlig aus.

Der eigentliche Produktivitätssprung entsteht durch die Entwicklung von Skills. Ein Skill ist ein detailliert beschriebener, standardisierter Prozess für eine wiederkehrende Aufgabe - vergleichbar mit einem Kochrezept. Anstatt eine Aufgabe vage zu beschreiben, definierst du Schritt für Schritt, wie sie erledigt werden soll. Das können operative Aufgaben wie die Nachbereitung eines Podcast-Interviews sein, aber auch Denkwerkzeuge wie eine First-Principles-Analyse zur Problemlösung. Um Ideen für deine ersten Skills zu finden, kannst du die KI dein Kontextprofil analysieren lassen und dir Vorschläge machen lassen. Anschließend lässt du die KI jeden Skill ausformulieren und erstellst gemeinsam Testszenarien, um die Qualität durch gezieltes Feedback kontinuierlich zu verbessern.

## Wie verankerst du KI im Arbeitsalltag? Routinen und die Weiterentwicklung des Setups

Ein perfekt konfiguriertes System nützt nichts, wenn es nicht genutzt wird. Deshalb ist der letzte entscheidende Schritt, den KI-Agenten fest in den Arbeitsalltag zu integrieren. Felix empfiehlt einfache Routinen, um den Zugriff so reibungslos wie möglich zu gestalten: Richte den Agenten als Startseite im Browser ein, widme ihm einen eigenen Bildschirm oder integriere ihn in Kommunikations-Tools wie Slack oder Teams. Ziel ist es, den Medienbruch zu minimieren und den Agenten Top of Mind zu halten.

Einmal aufgesetzt, ist das System jedoch nicht statisch. Felix rät, sich regelmäßig Zeit für die Weiterentwicklung zu nehmen. Das bedeutet, das Kontextprofil bei Änderungen in deiner Rolle oder deinen Prioritäten zu aktualisieren und neue Skills für wiederkehrende Aufgaben zu erstellen. Dies kann fortlaufend geschehen: Wenn du merkst, dass du eine Aufgabe manuell mit KI löst, für die es noch keinen Skill gibt, lässt du direkt einen erstellen. Genauso wichtig ist es, bestehende Skills durch Feedback zu verfeinern. Durch diese kontinuierliche Pflege wird der Agent mit der Zeit immer nützlicher und zu einem unverzichtbaren Partner.

## Dein persönliches KI-Playbook: In 5 Schritten zum produktiven Setup

Felix Schlenther fasst seine Methode in einem klaren, umsetzbaren Plan zusammen, den du in wenigen Stunden für dich selbst umsetzen kannst:

1. **Wähle eine KI-Plattform und bleibe dabei:** Entscheide dich für ein leistungsfähiges Tool wie Claude oder Langdock und konzentriere dich darauf, es tiefgreifend zu konfigurieren, anstatt ständig nach der neuesten Alternative zu suchen.
2. **Erstelle dein detailliertes Kontextprofil:** Investiere ein bis zwei Stunden, um der KI in einem strukturierten Dokument zu erklären, wer du bist und wie du arbeitest. Nutze dafür die Interview-Funktion der KI.
3. **Setze deinen Chief-of-Staff-Agenten auf:** Erstelle einen zentralen Agenten, dessen Systemanweisung ihn als deinen persönlichen Assistenten definiert und der permanent auf dein Kontextprofil zugreift.
4. **Entwickle und teste deine ersten Skills:** Identifiziere 3-5 wiederkehrende Aufgaben, lass dir von der KI dafür Skills erstellen und verbessere diese durch mehrere Runden mit Testszenarien und präzisem Feedback, bis die Qualität stimmt.
5. **Integriere und erweitere dein System:** Verbinde den Agenten mit deinen wichtigsten Tools (Kalender, E-Mail etc.) und baue Routinen auf, um ihn täglich zu nutzen. Erweitere dein Setup fortlaufend mit neuen Skills und halte dein Kontextprofil aktuell.

Wenn du diese Schritte befolgst, schaffst du eine robuste Grundlage, die dich von der sporadischen Nutzung zu einem systematischen und hochproduktiven KI-Einsatz führt. Der nächste Schritt wäre dann, von der reinen Erweiterung deiner Fähigkeiten zur Automatisierung überzugehen, indem du den Agenten zeit- oder eventbasiert Aufgaben ausführen lässt.

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  **Zusammengefasst von Anja Schirwinski**

Ich beschäftige mich beruflich wie privat mit Künstlicher Intelligenz - von konkreten Tools im Arbeitsalltag bis zu den größeren Fragen, die dabei aufkommen. Viele der Themen, die in Podcasts besprochen werden, begegnen mir in Projekten immer wieder. Deshalb fasse ich hier die für mich interessantesten Podcastfolgen zusammen und ordne sie aus der Praxis ein.

[Mehr über das Projekt Botcaster](/ueber-uns)

##  Themen

 - [  KI im Arbeitsalltag  ](/podcasts/themen/ki-im-arbeitsalltag)
- [  KI-Agenten und Automatisierung  ](/podcasts/themen/ki-agenten-automatisierung)

**Hinweis:** *Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe von KI aus dem Transkript der Podcast-Episode generiert.*

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