KI im Gesundheitswesen: Prof. Dr. David Matusiewicz über Potenziale

Von Rechtfertigungsbürokratie zu Rare Diseases: Wo KI im Gesundheitswesen wirklich Leben rettet | Prof. Dr. David Matusiewicz, Dekan FOM Hochschule

Von Rechtfertigungsbürokratie zu Rare Diseases: Wo KI im Gesundheitswesen wirklich Leben rettet | Prof. Dr. David Matusiewicz, Dekan FOM Hochschule

10. April 2026 · AI to the DNA

Würdest Du Deine sensibelsten Gesundheitsdaten in ChatGPT eingeben, um eine Diagnose zu erhalten? Diese Frage ist längst keine theoretische mehr. Millionen von Menschen tun es bereits und verändern damit die Landschaft des Gesundheitswesens fundamental. In der neuesten Folge des Podcasts AI to the DNA taucht Host Christoph Magnussen tief in dieses komplexe Thema ein. Sein Gast ist eine der kompetentesten Stimmen auf diesem Gebiet: Professor Dr. David Matusiewicz, einer der jüngsten Dekane Deutschlands und Experte für Gesundheitsökonomie und digitale Gesundheit. Gemeinsam analysieren sie, wie KI nicht nur als Werkzeug für Patienten dient, sondern das gesamte System - von der Arztpraxis über das Krankenhausmanagement bis hin zur Medikamentenforschung - revolutionieren kann. Die Episode beleuchtet die enormen Potenziale, die oft missverstandenen Hürden wie den Datenschutz und die entscheidende Rolle des menschlichen Faktors bei dieser Transformation.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Mensch und Maschine als Goldstandard: Studien zeigen laut David Matusiewicz, dass ein Team aus Arzt und KI in der Diagnostik sowohl der KI allein als auch dem Arzt allein überlegen ist. Zukünftig könnte es sogar aus Haftungsgründen für Ärzte verpflichtend werden, KI-Systeme als eine Art digitales Stethoskop zu nutzen, um Fehler zu minimieren.
  • Bürokratie als größter Kostenfaktor: Deutschland ist, so David, Weltmeister in der Rechtfertigungsbürokratie für theoretische Risiken. Ein erheblicher Teil der Kosten im Gesundheitswesen - er schätzt ein Einsparpotenzial von bis zu 50 Milliarden Euro - entsteht durch administrative Aufgaben, die durch KI automatisiert werden könnten.
  • Datenschutz als fehlinterpretiertes Hindernis: Oft wird der Datenschutz als Innovationsbremse vorgeschoben. Das eigentliche Problem sei jedoch nicht die DSGVO, sondern deren übervorsichtige Auslegung in Deutschland. Andere EU-Länder wie Estland zeigen mit den gleichen Regeln, was digital möglich ist.
  • KI als Hoffnung für seltene Erkrankungen: Während ein Hausarzt die häufigsten Volkskrankheiten kennt, ist die KI unschlagbar bei den 5.000 bis 8.000 seltenen Erkrankungen (Rare Diseases). Sie kann auf einen globalen Datenschatz zugreifen und Muster erkennen, die für einen einzelnen Menschen unsichtbar bleiben.
  • Demokratisierung von Gesundheitswissen: KI-Tools können komplexe Arztbriefe in verständliche Sprache übersetzen (wie die Plattform washabich.de), Sprachbarrieren überwinden und als ständiger Gesundheits-Coach dienen - eine Chance, die Gesundheitskompetenz in der gesamten Bevölkerung zu erhöhen.
  • Der Mensch als größte Hürde: Die größten Widerstände gegen die Digitalisierung kommen nicht von der Technik, sondern von Gewohnheit, Ego und Machtstrukturen. Wenn Führungskräfte in Krankenhäusern nicht einmal selbst einen Zoom-Call einrichten können, wird die Umsetzung einer Digitalstrategie zur Herausforderung.

Vom Symptom-Checker zum Co-Piloten: KI im Arzt-Patienten-Verhältnis

Die Zeiten, in denen Patienten verunsichert Dr. Google befragten, sind vorbei. Heute nutzen viele wie selbstverständlich ChatGPT, Claude oder Gemini, um eine Ersteinschätzung ihrer Symptome zu erhalten. David Matusiewicz sieht dies nicht als Bedrohung, sondern als logische Weiterentwicklung. Für ihn liegt die wahre Stärke der KI jedoch nicht bei alltäglichen Beschwerden, sondern in der Diagnostik seltener Erkrankungen. Er verweist auf den Marburger Mediziner Jürgen Schäfer, den deutschen Dr. House, der sich auf Fälle spezialisiert hat, bei denen Ärzte jahrelang im Dunkeln tappen. Eine KI hat Zugriff auf Milliarden von Datenpunkten und kann Verbindungen herstellen, die für das menschliche Gehirn unerreichbar sind.

Doch es geht nicht nur um Diagnosen. Ein zentrales Problem im Gesundheitswesen ist die Kommunikation. Arztbriefe sind oft in einem für Laien unverständlichen Latein verfasst. KI kann hier als universeller Übersetzer dienen und so die Mündigkeit der Patienten stärken. Letztlich, so erklärt David, wird die Kombination aus Mensch und Maschine zum neuen Goldstandard. Er prognostiziert, dass es in Zukunft versicherungstechnisch unverantwortlich sein könnte, wenn ein Arzt auf die Unterstützung einer KI verzichtet - ähnlich wie ein Kardiologe heute nicht auf ein Stethoskop verzichten würde. Die KI wird zum unverzichtbaren Co-Piloten, der den Arzt unterstützt, aber nicht ersetzt.

Deutschlands digitale Baustelle: Bürokratie und der Faktor Mensch

Warum hinkt das deutsche Gesundheitswesen im internationalen Vergleich so oft hinterher? Laut David liegt es weniger an fehlender Technologie als an hausgemachten Problemen. Er prägt den Begriff der Rechtfertigungsbürokratie für theoretische Risiken - ein System, in dem aus Angst vor potenziellen Fehlern alles überdokumentiert wird. Diese Bürokratie kostet nicht nur Milliarden, sondern bindet auch wertvolle Ressourcen, etwa die 1,1 Milliarden Euro teure Kontrollinstanz des Medizinischen Dienstes. Hier sieht er ein riesiges Potenzial für Automatisierung durch KI.

Als Sündenbock wird oft der Datenschutz genannt. David entkräftet dieses Argument, indem er auf andere EU-Länder verweist, die unter denselben rechtlichen Rahmenbedingungen (DSGVO) agieren, aber digital viel weiter sind. Das Problem sei die deutsche Mentalität des sicher ist sicher, die zu einer extrem restriktiven Auslegung der Gesetze führt. Er illustriert die Absurdität der Lage mit anschaulichen Beispielen aus der Praxis: Abteilungen im selben Krankenhaus, die aus Datenschutzgründen nicht auf die Blutwerte des gleichen Patienten zugreifen dürfen, oder CDs mit Patientendaten, die per Taxi 70 Kilometer zur nächsten Klinik gefahren werden. Die größte Blockade, so sein Fazit, ist der Faktor Mensch: festgefahrene Gewohnheiten, Machtstrukturen und eine mangelnde digitale Kompetenz in den Führungsetagen.

Die nächste Generation: Wie KI die medizinische Ausbildung verändert

Während das etablierte System nur langsam in Bewegung kommt, wächst eine neue Generation von Medizinern und Pflegekräften heran, für die KI-Tools zum Alltag gehören. David, der als Dekan für 7.000 Studierende verantwortlich ist, beobachtet diesen Wandel aus nächster Nähe. Seine Studenten nutzen KI nicht nur zum Schreiben von Arbeiten, sondern auch live in Prüfungen, um die Antworten der Professoren in Echtzeit zu analysieren und zu kontern. Dies verändert die Rolle des Lehrenden fundamental.

Anstatt reines Faktenwissen zu vermitteln, das per Knopfdruck verfügbar ist, wird der Hörsaal zum Ort des kritischen Diskurses. Die Aufgabe eines Professors ist es nicht mehr, Wissen zu deklamieren, sondern den Studierenden beizubringen, die von der KI generierten Informationen kritisch zu hinterfragen, einzuordnen und ethisch zu bewerten. David beschreibt eine faszinierende Vision der Lehre: Ein Professor im Dialog mit 30 Studierenden, die ihrerseits von KI-Assistenten unterstützt werden. Dieser Wandel von der reinen Wissensvermittlung hin zur Entwicklung von Future Skills wie kritischem Denken und Problemlösungskompetenz ist essenziell, um die großen Herausforderungen der Zukunft zu meistern, wie etwa den drohenden Mangel von 4,1 Millionen Pflegekräften in Europa bis 2030.

Turbo für die Forschung: Wie KI die Medikamentenentwicklung revolutioniert

Einer der vielversprechendsten Anwendungsbereiche für KI liegt in der Pharmaforschung. Die Entwicklung eines neuen Medikaments ist ein extrem langwieriger und teurer Prozess, der oft über eine Milliarde Euro kostet. KI kann diesen Prozess an mehreren Stellen dramatisch beschleunigen. Christoph spricht die großen Tech-Unternehmen wie OpenAI an, die massiv in diesen Bereich investieren. David erklärt, dass KI bereits heute dabei hilft, Studienteilnehmer präziser auszuwählen.

Der wahre Game-Changer ist jedoch der Einsatz von digitalen Zwillingen. Anstatt Medikamente in langen und teuren klinischen Studien an Menschen zu testen, können sie an digitalen Avataren von Patienten simuliert werden. Dies ermöglicht es, in kürzester Zeit Tausende von Wirkstoffkombinationen zu testen - etwas, das in der realen Welt unmöglich wäre. Patienten, die heute eine Vielzahl von Medikamenten gleichzeitig einnehmen, sind laut David im Grunde Versuchskaninchen, da es für ihre spezifische Kombination oft keine Studien gibt. Digitale Simulationen können hier für mehr Sicherheit und personalisierte Therapieansätze sorgen, wie sie etwa bei Immuntherapien gegen Krebs bereits zum Einsatz kommen.

Zwischen Empathie und Einsamkeit: Die psychologische Dimension der KI

Überraschenderweise sind nicht die rein funktionalen Anwendungen die populärsten, sondern, wie Christoph anmerkt, die Bereiche Therapie und Companionship. Menschen bauen Beziehungen zu ihren KI-Assistenten auf, suchen Rat und Trost. David sieht hier sowohl Chancen als auch Risiken. In einer immer stärker vernetzten und gleichzeitig einsameren Gesellschaft - in NRW gibt es sogar ein Ministerium gegen Einsamkeit - kann eine KI eine wichtige Brücke sein. Sie kann als Coach, Sparringspartner oder einfach nur als geduldiger Zuhörer dienen.

In seinem Buch Künstliche Empathie beschreibt David faszinierende Projekte, wie etwa eine KI, die als Empathie-Übersetzer für Menschen mit Asperger-Syndrom dient und so die Kommunikation zwischen Menschen verbessert. Gleichzeitig warnt er vor einer unreflektierten Nutzung, insbesondere bei Kindern. Seine goldene Regel, die auch für den Umgang mit Technologie gilt, lautet: Die Dosis macht das Gift. Statt eines generellen Verbots plädiert er für eine KI-freundliche Erziehung, die Kindern einen bewussten und kreativen Umgang mit den Werkzeugen beibringt und gleichzeitig klare Grenzen setzt. Der von Christoph eingebrachte Hack, mit KI personalisierte Hörspiele für die Toniebox zu erstellen, ist ein perfektes Beispiel für diesen konstruktiven Ansatz.

Praktische Schritte für den Umgang mit KI im Gesundheitswesen

Aus dem Gespräch zwischen Christoph und David lassen sich konkrete Handlungsempfehlungen für verschiedene Gruppen ableiten:

  1. Für Patienten: Nutze KI-Tools wie ChatGPT als informierte erste Anlaufstelle, aber niemals als endgültige Diagnose. Sei bei Deinen Eingaben so präzise wie möglich und gib Symptome detailliert an. Verstehe das Ergebnis als Orientierungshilfe, um die richtigen Fragen zu stellen und den passenden Facharzt zu finden. Konsultiere für eine verbindliche Diagnose immer einen menschlichen Arzt. Nutze spezialisierte und qualitätsgesicherte Plattformen wie Ada oder washabich.de.
  2. Für Ärzte und medizinisches Personal: Betrachte KI nicht als Konkurrenz, sondern als mächtigen Co-Piloten. Die Kombination aus Deiner Erfahrung und der Datenanalysefähigkeit der KI ist unschlagbar. Sei offen für die Fragen informierter Patienten und nutze die Gelegenheit für einen Dialog auf Augenhöhe. Entwickle Deine Future Skills - kritisches Denken, Empathie und Kommunikationsfähigkeit werden im Zeitalter der KI wichtiger denn je.
  3. Für Führungskräfte in Krankenhäusern und Institutionen: Beginne bei der Kultur, nicht bei der Technik. Der größte Hebel liegt oft nicht in komplexen medizinischen Anwendungen, sondern in der Automatisierung der Verwaltung. Analysiere, wo Bürokratie Zeit und Geld kostet, und setze dort gezielt KI-Lösungen ein. Fördere eine Kultur des Ausprobierens und gehe als Führungskraft mit digitaler Kompetenz voran.

Botcaster
Zusammengefasst von Anja Schirwinski

Ich beschäftige mich beruflich wie privat mit Künstlicher Intelligenz - von konkreten Tools im Arbeitsalltag bis zu den größeren Fragen, die dabei aufkommen. Viele der Themen, die in Podcasts besprochen werden, begegnen mir in Projekten immer wieder. Deshalb fasse ich hier die für mich interessantesten Podcastfolgen zusammen und ordne sie aus der Praxis ein.

Mehr über das Projekt Botcaster

Hinweis: Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe von KI aus dem Transkript der Podcast-Episode generiert.

Alle Inhalte auf Botcaster beruhen auf öffentlich zugänglichen Podcasts rund um Künstliche Intelligenz. Wir fassen die Episoden nach bestem Wissen zusammen, übernehmen jedoch keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit der Inhalte. Die Rechte an den Original-Podcasts und -Inhalten liegen ausschließlich bei den jeweiligen Urheber:innen.

Shownotes

Was passiert, wenn 300 Ärzt:innen dieselben Daten bekommen – und einer sagt „alles okay", während der andere „sofort operieren" empfiehlt? Warum werden in deutschen Krankenhäusern noch Daten-CDs gebrannt und per Taxi 70 Kilometer in die nächste Klinik gefahren? Und wieso könnte es bald haftungsrechtlich riskanter sein, als Arzt ohne KI zu arbeiten als mit?

Zu diesen und weiteren Fragen spreche ich in dieser Episode von „AI to the DNA", dem Podcast für alle, die Künstliche Intelligenz wirklich verstehen und anwenden wollen, mit Prof. Dr. David Matusiewicz. David ist Dekan an der FOM Hochschule, einer der größten Hochschulen Europas, Direktor des Forschungsinstituts für Gesundheit & Soziales, SPIEGEL-Bestsellerautor und eine der bekanntesten Stimmen für Digital Health in Deutschland.

Diesen Podcast gibt es auch als Video-Podcast auf meinem YouTube Kanal.


Wir sprechen darüber, warum das deutsche Gesundheitswesen ein Krankheitssystem statt ein Gesundheitssystem ist, wo in einer 400-Milliarden-Euro-Branche die größten Einsparpotenziale durch KI liegen und warum Deutschland Weltmeister in der Rechtfertigungsbürokratie für theoretische Risiken ist. David erklärt, wie KI bei seltenen Erkrankungen heute schon Leben retten kann, wo kein einzelner Arzt 100.000 Medikamente, 30.000 Symptome und 20.000 Krankheiten überblicken kann.

Außerdem diskutieren wir, wie digitale Zwillinge die Pharmaforschung revolutionieren, warum wir als Patient:innen heute eigentlich alle Versuchskaninchen sind und was personalisierte Medizin wirklich bedeutet – von Disease Interception bis Immuntherapie. David teilt auch seine Sicht auf KI als Empathie-Brücke zwischen Menschen, den Gesundheitskiosk in Essen-Nord und warum die Dosis das Gift macht – bei Technologie genauso wie in der Medizin.

Darüber hinaus sprechen wir über den internationalen Vergleich – USA innoviert, China kontrolliert, EU reguliert – und warum David das Gesundheitswesen auf einen Time-Gap von 10 Jahren hinter E-Commerce und Automotive schätzt, es aber mit einem riesigen Impact ankommen wird.

Hier bei AI to the DNA will ich, Christoph Magnussen, tiefer in die Materie KI eintauchen. Mich interessiert nicht nur, wie man KI nutzt, sondern warum sie so funktioniert, wie sie funktioniert. Mit AI to the DNA gewinnt ihr Einblicke in die Natur der Künstlichen Intelligenz und erfahrt, wie sie Teil eurer DNA wird. So werdet ihr von neugierigen Tool-Tourist:innen zu echten AI-Anwendungsweltmeister:innen.

☀️ 🎓 Die Blackboat AI Summer School: Vier Wochen Online-Sprint mit Hands-on-Aufgaben, um vom Kl-Ausprobieren zu echten Pro-Skills zu kommen. Vom Tool-Tourist zu eigenen Agent-Systemen mit unserer AI Summer School!


Spare jetzt 250€ mit dem Gutscheincode: ATTD-SUMMER
->
Jetzt anmelden auf https://academy.blackboat.com



⭐️ Wenn dir AI to the DNA gefällt, freuen wir uns über eine 5-Sterne-Bewertung. Damit hilfst du uns enorm, den Podcast sichtbarer zu machen und noch mehr Menschen mit unseren Themen zu erreichen. Danke für deinen Support!

  • (00:00) - Intro
  • (01:21) - AI to the DNA trifft Gesundheits-DNA: Warum es kein wichtigeres KI-Thema gibt
  • (02:54) - 50 Milliarden Einsparpotenzial: Die Wertschöpfungskette im Gesundheitswesen
  • (06:05) - Von Google zu ChatGPT: Wie Patient:innen sich heute selbst diagnostizieren
  • (08:13) - Rare Diseases: Wo KI ultra stark ist – und kein Arzt alles wissen kann
  • (10:32) - Dateninterpretation statt Datenmasse: Warum Heilkunst nicht nur Mathematik ist
  • (14:13) - Foundation Models vs. Feintuning: Braucht Medizin ein eigenes LLM?
  • (16:04) - 4 Arzt vs. KI vs. Team: Warum die Kombination immer gewinnt
  • (18:47) - Mindset-Blockade: Warum Convenience am Ende alles schlägt
  • (22:44) - „EDV“ über der Tür: Die absurde IT-Realität deutscher Krankenhäuser
  • (27:52) - Generation AI-Native: Studieren ohne ein einziges Buch
  • (29:58) - KI-Schamgefühl: „Ist der Kuchen selbst gebacken?"
  • (31:09) - USA innoviert, China kontrolliert, EU reguliert
  • (34:02) - Ethische Grenzen: Wo KI aufhören und der Mensch übernehmen muss
  • (36:31) - Krankheitssystem statt Gesundheitssystem: Disease Interception und personalisierte Medizin
  • (40:10) - Digitale Zwillinge und Pharmaforschung: Vom Zufall zur Simulation
  • (42:34) - Der Everyday-Life-Moment: KI als Demokratisierung von Wissen
  • (47:55) - Künstliche Empathie: Wenn KI eine Brücke zwischen Menschen baut
  • (52:31) - Kinder, Screentime und KI: Dosis macht das Gift
  • (56:19) - Einseitige Studienlage: Wo bleiben die positiven Effekte von Digitalisierung?
  • (58:56) - Tonie-Box-Hack: Notebook LM als "Sendung mit der Maus"
  • (01:01:08) - Quality Time statt Folie 200: Die Zukunft der Hochschullehre
  • (01:06:10) - 4,1 Millionen Pflegekräfte fehlen: Ungelöste Probleme dieser Welt
  • (01:07:52) - Gründen im Medizinmarkt: Warum „unsexy" zum Unicorn wird
  • (01:11:27) - Blindspots der KI: Lebergeräusche, Blutpflaster und dezentrale Innovation